Verfasst von: Juli. | 25. April 2016

Guten Morgen Schweiz!

Es ist Ende April der Nachtzug rollt mit zwei Stunden Verspätung in die Schweiz hinein. Auch wenn der zeitliche Verzug meine restliche Tagesplanung durcheinander wirft, genieße ich die zwei Stunden mehr Schlaf nach den kurzen Nächten der letzten Woche. Es ist schon hell und als ich nach unten aus dem Fenster schaue, erblicke ich Schnee zwischen den Eisenbahnschienen. Die Wettervorhersage war also korrekt und es hat wirklich geschneit. Unfassbar! Ich klettere aus meinem Bett die schmale Leiter hinunter und blicke in die weißen Berge. Ihre Gipfel teilweise in den dunklen tiefhängenden Wolken verborgen, die Nadelwälder wie in einer Modelllandschaft mit weißem Puderzucker bestäubt und davor grasgrüne Felder und Wiesen. Ein bisschen surreal sieht es aus und ich kann mir das Lächeln nicht verkneifen auch wenn ich weiß, dass ich für die nächsten Tage nochmal die warme Fleecejacke und meine Handschuhe aus den Tiefen meines Kleiderschranks herauskramen muss.

Ich flüstere „Hallo Schnee, danke April!“ und lächle.

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