Verfasst von: Juli. | 22. April 2015

Bo-Kaap: Spiel der Farben

Bo-kaap_1

Weil der Frühling in vollen Zügen pulsiert, die Sonne brennt und ein kleiner Bummel durch das farbenprächtige Bo-Kaap mir immer ein Lächeln auf die Lippen zaubert, gibt es noch ein paar Bilder aus dieser surrealen Siedlung. Ein Abstecher von der Buitengracht Street die steilen Straßen hinauf lohnt sich nicht nur, wenn man mal eine kurze Ruhepause vom rauschenden Strassenleben Kapstadts braucht.

Bunt! Bunter! Bo-Kaap!

Bunt! Bunter! Bo-Kaap!

Bei all der Farbenfreude sollte jedoch nicht vergessen werden, dass in diesem Stadtteil seit dem 17.Jahrhundert aus Asien (besonders aus Indien, Indonesien, Malaysia und Sri Lanka) verschleppte Sklaven angesiedelt wurden. Es heißt, dass einige Hauseigentümer ihre Häuser farbig anstrichen, um aus den ursprünglich nur weißen Häusern ohne Hausnummern herauszustechen. Nach und nach folgten immer mehr Besitzer dieser Idee. Viele waren muslimischen Glaubens und die sogenannten Kap-Malayen haben ihr kulturelle Identität und ihren Glauben bewahrt. Während der Apartheid kämpften sie für den Erhalt ihres traditionellen Viertels und ein großangelegtes Sanierungsprogramm rettete viele Häuser vor dem Verfall und verpasste ihnen einen neuen Farbanstrich.

Blick durch einen Torbogen

Blick durch einen Torbogen

Schleichend breitet sich heutzutage allerdings auch die Gentrifizierung in diesem Viertel aus. :-/

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