Verfasst von: Juli. | 12. April 2014

Indonesien (II)

Unsere zweite Reisestation führte uns nach Yogyakarta – das kulturelles Zentrum Javas bekannt für wunderschöne Batikmuster. Eine pulsierende Stadt in der uns noch mehr vor Augen geführt wurde, wie sehr das Leben in Asien auf der Straße stattfindet; nicht im Sinne von Armut – Bettler haben wir eigentlich die ganze Zeit kaum gesehen. Es sind viel mehr Menschen auf den Straßen, was natürlich auch daran liegen könnte, dass die Einwohnerzahlen viel größer sind. Sie essen und trinken dort, fahren herum mit Motorrädern oder beobachten einfach nur das Geschehen auf den Straßen.

 

Zu Hause zu kochen scheint in dieser Kultur nicht sehr verbreitet zu sein. Ob es daran liegt, dass die Küchenausstattung zu Hause nicht optimal ist, dass die Auswahl im Supermarkt ziemlich begrenzt ist (ich hatte immer das Gefühl es gibt nur Getränke, Reis, Toast, Öl und viele Süßigkeiten, Cracker, Chips und Bonbons), dass es super lecker und viel billiger ist, als selbst zu kochen, dass sie einfach gern in Gesellschaft essen oder sich gern bekochen lassen, ich weiß es nicht. Vielleicht ist es eine Mischung aus allem, vielleicht liegt es auch daran, dass viele Haushalte eine Straßenküche besitzen. Das war zumindest mein Gefühl. Es gibt unzählige kleine Essenswagen auf Rädern, ein bisschen wie unsere Gulaschkanonen, oder eine mobile Miniküche hinten auf dem Motorrad. Außerdem größere Küchen mitten am Straßenrand die sich abends in Restaurants mitten auf dem Gehweg verwandeln. Gesessen wird entweder auf Teppichen am Boden mit dem Rücken an die Hauswand gelehnt oder manchmal auch etwas komfortabler auf Biergarnituren oder Plastikstühlen; abhängig von der Breite des Gehweges. Ja, hier gab es sie wieder die Gehwege. Auch wenn sie oft voll gestellt sind mit Essenswagen, Verkaufsständen, Motorrädern zum Verleih oder sonstigem, in Yogyakarta sind wir gerne durch die Straßen gewandelt und wenn wir doch etwas länger unterwegs waren, gab es noch die zahlreichen becaks (Rikschas). Die Straßen waren immer prall gefüllt mit Menschen, zu allen Tages- und Nachtzeiten.

 

Einblicke in die Essenskultur auf den Straßen

Einblicke in die Essenskultur auf den Straßen


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