Verfasst von: Juli. | 3. November 2013

DIE Radtour 2013

Sommer 2013? Ach das war doch der Sommer in dem ich von Schweden nach Deutschland geradelt bin, aber leider nicht dort angekommen bin, wo ich wollte. So oder so ähnlich werde ich ihn wahrscheinlich in Erinnerung behalten, denn die ganzen stressigen Tage der Masterarbeit habe ich jetzt schon fast vergessen.

Jetzt wo es wieder kälter ist, die Sonne schon vor 4 untergeht und die Nächte wieder lang und dunkel sind, ist doch genau der richtige Zeitpunkt ein bisschen an die Zeit vor ein paar Monaten zurück zu denken: den Sommer 2013.

Die Idee mit der langen Radtour kam eigentlich schon vor eineinhalb Jahren auf, damals wollten wir im Sommer 2012 von Stuttgart nach Uppsala radeln. Aus diesem Plan ist leider nichts geworden. Nur Daniel hat seine Tour von Stuttgart bis Kopenhagen durchgeführt. Danach ist mir dieser Plan allerdings nicht mehr so richtig aus dem Kopf gegangen und ich habe immer wieder erwähnt, dass ich ja auch von Uppsala nach Deutschland zurück radeln könnte. Je mehr ich daran gedacht habe, desto mehr ist aus dem Hirngespinst ein fester Wunsch geworden. Da ich mein gut 10 Jahre altes Rad von zu Hause mit nach Schweden genommen hatte und es schon lange nicht mehr so viel ausgefahren wurde, habe ich eigentlich nicht daran geglaubt, dass es im Sommer 2013 immer noch fahrtüchtig sein würde. Nun ging es nur noch darum die Masterarbeit irgendwie fertig zu bekommen, bevor der Sommer wieder vorbei war. Mehrmals habe ich mir Tourenvorschläge angeschaut und von der Radtour geträumt. So richtig ernst wurden die Pläne aber erst knapp zwei Wochen bevor es los gehen sollte. Immer wieder wollte ich im vergangen Jahr Gotland besuchen. Da die Insel für eine Erkundung zu Fuß allerdings etwas zu groß ist, das Nahverkehrssystem immer irgendwelche Einschränkungen mit sich bringt und ich mir hier sicherlich kein Auto miete, erwies sich das Rad als ein optimales Fortbewegungsmittel für die Erkundung der Insel. Angespornt wurde ich dann auch noch von James, der Anfang Juli selbst drei Tage über die Insel geradelt ist. Maggi konnte ich dann auch als Mitfahrerin sehr einfach begeistern (sie liebte ihr neu eingetauschtes Rennrad einfach so sehr, dass sie es am liebsten rund um die Uhr ausfahren wollte). Leider konnte sie mich schlussendlich doch nicht begleiten, da sie zu viel an ihrer Masterarbeit arbeiten musste. Ich wollte die Tour jedoch auch alleine machen. So schlimm kann allein radeln ja auch nicht sein.

Glücklicherweise sind die Regelungen für die Arbeitszeit an einer Masterarbeit hier in Schweden nicht ganz so streng. Offiziell haben wir 20 Wochen Zeit, aber wenn man Urlaub braucht, nimmt man ihn sich einfach und hängt halt ein paar mehr Wochen hinten ran. Warum sollte ich mich also 4 Wochen oder noch länger mit Warten auf Antworten für alle meine Fragen herumschlagen, während meine Betreuer im Urlaub sind, wenn ich die Zeit genauso gut selbst zum Reisen nutzen könnte? Gesagt, getan.

In den nächsten Tagen werde ich die Highlights meiner Tagesetappen und natürlich endlich ein paar Fotos zum Tab oben links (Radtour 2013) hinzufügen. Bis dahin lest doch einfach James Reisetagebuch von seiner Gotlandtour.

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