Verfasst von: Juli. | 13. Juli 2013

Roskilde Festival 2013

Der Besuch eines Festivals gehört zum Sommer einfach dazu. Doch dieses Jahr wollte ich das Festival mal von einer anderen Seite sehen: als Volunteer. Wie letztes Jahr Freunde von uns, hatten wir uns dafür beim Roskilde-Festival angemeldet. Es ist eines der größten seiner Art in Europa und findet ca. 30 min von Kopenhagen entfernt statt. Also quasi gleich um die Ecke von Uppsala.😉 Da wir von der offiziellen Roskilde-Seite nie eine Antwort bekommen haben, hatten wir uns auch noch bei der Gringo-Bar beworben. Die hatten Freunde uns empfohlen und ich empfehle sie hiermit offiziell auch weiter. Denn es war super!

Durch das Arbeiten dort, haben wir unser Festivalticket gratis bekommen. Ansonsten ist es auch ziemlich kostspielig, da sollte man dann am besten auch alle 8 Tage (4 Tage Vorfestval + 4 Tage Hauptfestival) ausnutzen. Während des Hauptfestivals wurden wir ruund um die Uhr mit sehr gutem (!) Essen versorgt, Freigetränke gab es natürlich auch in regelmäßigen Abständen. Nämlich immer dann, wenn die Trinkgeldkasse mal wieder voll war und die Sirene jaulte. Anders als gewünscht haben wir Plätze in der Tankbar bekommen. Eigentlich lässt sich anhand des Namens schon relativ einfach herausfinden, was das bedeutet, zumindest ist es mir jetzt im Nachhinein sehr offensichtlich.

Die Tankbar war eine mobile Bar, das heißt wir bekamen entweder Druckluftflaschen (=Tank) gefüllt mit White Russian und zu Rucksäcken umgebaut oder einen Bauchladen mit Shots, aufgeschnallt und konnten uns dann über das Festivalgelände bewegen. Genau das was ich eigentlich überhaupt nicht machen wollte. Den Launen des Wetters ausgesetzt und dann während der ganzen Arbeitsschicht herumlaufen, nicht gerade ein Traumjob. Nach Ende des Festivals kann ich sagen, waren wir uns jedoch einig: das war der beste Job, den wir hätten bekommen können. Denn während der Arbeitsschicht herumlaufen, hieß auch, dass wir zu allen Konzerten gehen konnten, die während unserer Arbeit stattfanden. Okay, wir hatten immer diesen Tankrucksack auf, aber außer bei dem Rihanna Konzert, wo wahrscheinlich sämtliche 120 000 Festivalbesucher vor der Bühne standen, gab es eigentlich nie Schwierigkeiten sich irgendwo durchzuschlängeln.

Auf geht's zum Arbeiten. ;)

Auf geht’s zum Arbeiten.😉

Fazit: Großartiges Festival mit sehr abwechslungsreichem Line-Up (Queens of the Stone Age, Jake Bug, Lykke Li, Metallica, Slipknot, Rihanna, Of Monsters and Men, Volbeat, Sigur Rós, The National, Kraftwerk…) und super Stimmung. Eine einzigartige Erfahrung. Ich empfehle die Gringo-Bar wärmstens weiter, wenn ihr ein Festival mal von der anderen Seite sehen wollt.

Alle Stunden abgearbeitet - endlich Zeit zum 100%igen Konzertgenuss. Alle bereit für die 3D Show von Kraftwerk.

Alle Stunden abgearbeitet – endlich Zeit zum 100%igen Konzertgenuss. Alle bereit für die 3D Show von Kraftwerk.


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