Verfasst von: Juli. | 1. Mai 2013

Valborg (Tag 230)

Nachdem Kvalborg mit Katushka, der legendären Balkan-Beats Party in Uppsala endete, ging es an Valborg früh aus den Federn. Fertig machen für das Frühstückspicknick am Flussufer, um auch ja nicht das Bootsrennen zu verpassen. Das Ufer an den „Wasserfällen“ war schon relativ gut gefüllt, und das morgens um acht, zwei Stunden vor Beginn des Spektakels. Da wir die Boote gerne noch komplett sehen wollten, entschieden wir uns für ein ruhigeres Plätzchen, gleich hinter der ersten Brücke nach dem Start. Völlig unerwartet wurde das erste Hindernis schon für so manches Boot zum Verhängnis. Die Brücke war relative niedrig und der Wasserstand relativ hoch, sodass einige Boote gleich zu Beginn zerstört wurden oder kenterten. Andere attackierten Nachbarboote, schleuderten Wasserbomben durch die Gegend oder genossen einfach nur die gute Stimmung, denn an Spaß fehlte es definitiv nicht. Die Teilnehmer hatten Spaß und wir hatten es auch, einige Boote überlebten sogar den Wasserfall ohne dabei kaputt zu gehen andere waren total zerstört. Schade, dass ich die Anmeldefrist total verpasst habe, es wäre sehr lustig gewesen dort mitzumachen.

Danach ging es quer durch die Stadt, um die Jahrmarkt Stimmung zu genießen bevor wir dann mittags gegrillt haben. Der ganze Ekonomikum-Park war voll mit Menschen, Musik und Müll. Wir entschieden uns für gemütlichere Grillvariante hinter unserem Haus. Da waren auch genügend Menschen, die Musik hat man immer noch gehört doch es war nicht so vermüllt dort. Danach machten wir einen Spaziergang über die Party-Müllhalde. Ich kann wirklich nicht verstehen, wie Leute sich da wohl gefühlt haben und wie schnell es so dreckig geworden ist. Auf Festivals dauert es ja mindestens 2 Tage, hier hat es nur 2 Stunden gedauert. Überall leere Bierdosen, halbe Steaks, verwaiste Schüsseln mit Nudelsalat, verdreckte Decken, Plastiktüten und dazwischen tausende Menschen. Wir entschieden uns für die Ökovariante und wollten nur mal kurz ein paar Bierdosen einsammeln, denn darauf gibt es ja Pfand. Nach 15 Minuten war ein großer gelber Sack komplett gefüllt…

Das traditionelle Studentenmützen winken haben wir dann verpasst, aber soll auch nicht so spektakulär gewesen sein. Dann haben wir uns den „Champagnegalopp“ angeschaut. In den meisten Studentennationen war dafür draußen ein Areal abgesperrt. Es wurde Musik gespielt und man musste Eintritt zahlen um sich in der Öffentlichkeit mit Sekt bespritzen zu können. Jede Flasche Sekt musste natürlich auch nochmal gezahlt werden. Voll die Abzocke und bei den doch recht frischen Temperaturen nicht das Geld wert. Wir eröffneten unseren eigenen „Champagnegalopp“, aber sofort kam die Polizei und hat uns die halbvollen Sektflaschen weggenommen. Alkohol in der Öffentlichkeit ist eben auch an Valborg nicht überall erlaubt.

Es ging von einem Konzert zum nächsten, Chor, Livebands und abends noch zu einer Privatparty und irgendwann ins Bett.

Die Concordia sank ein zweites Mal...

Die Concordia sank ein zweites Mal…


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