Verfasst von: Juli. | 31. März 2013

Osterwanderung (Tag 199)

Leider gibt es keine schwedischen Osterbräuche und auch zum Essen gibt es, dass was es hier an fast jedem Feiertag gibt: Heringssalat, Köttbullar, Kartoffeln. Statt Ostereier werden Federn an Sträuche, Bäume oder Zäune gehangen. Wir nutzen das lange Wochenende und machten eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet Norra Lunsen im südlich von Uppsala. Die Sonne hat kräftig geschienen und uns aufgewärmt, doch der Waldboden war noch fast komplett von Schnee bedeckt und die Wege schön vereist. Im Sommer befindet sich dort ein großes Sumpfgebiet, welches nur über Holzbretterwege durchquert werden kann. Doch jetzt war von den Feuchtgebieten noch nicht viel zu sehen. Trotz der Minusgrade haben wir dort übernachtet, allerdings nicht unter freiem Himmel oder in Zelten, sondern in einer Hütte. Diese steht jedem kostenlos für Übernachtungen zur Verfügung und ist ausgestattet mit sechs Betten, zwei Öfen und einer Menge Feuerholz. Es ist immer wieder erstaunlich, wie solche Dinge in Schweden funktionieren. Die Hütte war weder dreckig, noch von Obdachlosen eingenommen, nicht mit Graffitis beschmiert oder in irgendeiner Form demoliert und es gab sogar Geschirr und Besteck. Schweden: ein Land voller Vertrauen.

Lunsentorpet - "unsere" Hütte

Lunsentorpet – „unsere“ Hütte


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