Verfasst von: Juli. | 26. November 2012

Geburtstagspartymarathon (Tag 87-89)

Seit zwei Wochen hat der neue Block begonnen und seither bin ich ganz schön auf Trab, weshalb es hier zur Zeit auch wenig zu lesen gibt. Uni von acht bis mindestens vier, gleichzeitig Themensuche für die Masterarbeit und im Anschluss noch ein Abstecher in die Schwimmhalle. Nach dem mir der Anblick der Seelöwen in Göteborg wieder einmal gezeigt hat, wie sehr ich das nasse Element vermisse, habe ich mich endlich dazu durchringen können, mein Geld in eine Monatskarte für die Schwimmhalle zu investieren. Da ich mich für das günstigste Angebot entschieden habe, kann ich natürlich nicht in der Halle mitten in der Stadt meine Bahnen ziehen, sondern muss sogar noch ein Stück weiter als zum Campus fahren. Megaweitweg. Aber nach der Uni eine Runde Schwimmen ist sehr entspannend. Bis jetzt habe ich die Karte ganz gut genutzt und war im Durchschnitt jeden zweiten Tag schwimmen – die beste Hallenzeit ist natürlich mittags gegen 12; nur da habe ich sehr selten frei.

Die Tage werden immer kürzer hier, Sonnenuntergang war heute schon um 14:59, und immer zahlreicher werden die Abende, an denen wir gemeinsam Kochen oder Ausgehen, um der Dunkelheit ein bisschen zu entkommen. Generell bin ich jedoch noch weit entfernt von einer Winterdepression. Eigentlich freue ich mich immer darüber, wenn ich wieder einmal feststelle, dass es gerade einmal fünf ist, wenn ich schon wieder das Gefühl habe es wäre abends und schon studenlang dunkel. Aber um fünf ist der Tag gerade einnmal halb um und es bleibt noch so viel Zeit bis zum Schlafen gehen.

Neben den Vorlesungen, Übungen und Sport kam letzte Woche noch eine Reihe von Geburtstagen dazu, die Samstagabend mit der ultimativen Geburstagsparty unter dem Motto „20er – 30er Jahre“ ihren Höhepunkt hatten. Das stressige war neben der Ideenfindung und Suche nach Geschenken natürlich auch die Suche nach dem richtigen Partyoutfit. Während wir gemeinsam die SecondHand Läden der Stadt nach etwas brauchbarem und authentischen durchsuchten, mussten wir schnell feststellen, dass es gar nicht so einfach ist etwas zu finden. Ach hätte ich doch nur wenigstens irgendein Kleid von zu Hause mitgebracht, habe ich mir dabei so oft gedacht. Immerhin kenne ich jetzt sämtliche Kleider in den Läden der Innenstadt. Am Morgen der Party bin ich dann endlich fündig geworden und habe mich genau für das richtige entscheiden. Ich fand es ziemlich witzig, abends Leute in den Kleidern zu sehen, die ich auch anprobiert habe und die teilweise an mir einfach nur schrecklich aussahen.

Die Simmung auf der Party war grandios und fast jeder hatte sich auch wirklich dem Thema entsprechend gestylt, was ich ehrlich gesagt nicht erwartet hatte. Es wurden Charlie Chaplin Filme an die Wand projiziert, nebenbei Musik gehört und lange getanzt. Musik aus diesen Jahrzehnten ist einfach nicht zum stillsitzen gedacht. Sie kommt so fröhlich beschwingt daher, dass ich immer mit den Füßen wippen musste, falls ich mal gerade nicht auf der Tanzfläche war.

Let it swing baby!

Alle Geburtstagskinder: Brenda, Viktor, Simone, Maggi


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