Verfasst von: Juli. | 21. November 2012

ELLS Student Conference (Tag 72-74)

Ein Highlight folgte dem anderen, denn von Göteborg aus ging es nach Malmö und dann weiter in einen Vorort namens Alnarp. Dort befindet sich ein weiterer Campus der Swedish University of Agricultural Sciences (SLU), wo die ELLS Student Conference stattfand. Statt herausragenden Wissenschaftlern haben hier also Studenten ihre Bachelor- und Masterarbeiten, Poster oder andere interessante Forschungsprojekte vorgestellt. Die Uppsala Sektion meines Studienganges ist fast komplett nach Alnarp gefahren, ebenso die EnvEuros, die derzeit in Kopenhagen studieren und auch ein paar aus Hohenheim und Wien. Es war also ein großes EnvEuro-Wiedersehen mit meinen ehemaligen Kommilitonen aus Hohenheim, Freunden von der Summer School am Bodensee und EnvEuros, die ich das letzte mal während der Einführungswoche in Kopenhagen gesehen haben. Es war einfach großartig! Wir hatten uns so viel zu erzählen, dass die Nächte immer kürzer wurden. Teil des Abenteuers war natürlich auch, dass wir alle gemeinsam in einer Turnhalle übernachtet haben. Das wird niemals langweilig und hat mich sofort an die alten Zeiten in Esbjerg erinnert. Geweckt wurden wir mit einem wunderschönen „Guten Morgen“-Song von Christian dem Hauptkoordinator unseres Masterprogrammes bevor er eiskalt das Licht in der Turnhalle anmachte. Aber der Song war so witzig, dass ich einfach nur einen Lachanfall bekam und das frühe Aufstehen gar nicht mehr so schlimm war.

Den ersten Tag verbrachten wir EnvEuros unter uns und es gab einen Workshop zu den Themen: Masterarbeit, PhD-Möglichkeiten an den verschiedenen Partneruniversitäten, und Berufschancen; gefolgt von einer Exkursion über den Campus, an die Küste und zum Turning Torso in Malmö. Der höchste Wolkenkratzer Skandinaviens und das Viertel drum herum war aber leider auch schon fast alles was ich von Malmö gesehen habe. Ein Besuch ist also definitiv nochmal geplant. Den Abschluss bildete ein Abendessen vom All-you-can-eat Buffet in einem veganen asiatischen Restaurant. Alles super lecker! Nur leider sehr erschreckend, dass das vegane Huhn wie echtes Huhn und die Krabben auch wie Krabben geschmeckt haben. Köche sind halt wahre Künstler, auch im imitieren von Geschmacksrichtungen.

An den folgenden zwei Tagen fand die Konferenz statt und wir wurden natürlich weiterhin mit gutem Essen, Parties und ziemlich interessanten Vorträgen verwöhnt. Der Wissensdurst konnte also unaufhörlich gestillt werden. Jeder bekam ein hochprofessional aussehendes Namensschild und vielleicht fallen wir jetzt damit nicht mehr ganz so doll auf, wenn wir uns wieder einmal gratis Tee/Kaffee/Kakao aus der Mitarbeiterküche an der Uni holen. Am Ende wurde dann noch der Gewinner des Promotionvideo-Wettbewerbs für die Euroleague of Life Sciences gekührt. Gewonnen hat natürlich mein Favourit (Achtung Ohrwurmgefahr!)!

Nach 2,5 Tagen mussten wir uns leider schon wieder verabschieden. Es war schön, wunderbar, großartig, lustig, lecker… Die Zeit ist, wie immer wenn man gute Freunde trifft, viel zu schnell vergangen und eines ist klar: solche Wiedersehenstreffen müssten wir viel öfter machen. Falls das jedoch nicht klappt, sehen wir uns bestimmt auf der Konferenz nächstes Jahr in Wien, wo wir dann hoffentlich auch alle unser Abschlusszeugnis bekommen.


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