Verfasst von: Juli. | 28. Oktober 2012

Fazit (Tag 62)

Ohne Frage war das Kurzfilmfestival jede Stunde wert, die ich dort verbracht habe. Nicht jeder Film war sehenswert, manchmal hatte ich dasselbe Gefühl wie im Museum vor einer blauen Wand oder Leuchstoffröhre stehend und „das hätte ich auch machen können“ denkend. Der Großteil der Filme war jedoch einen Besuch wert. Es ist schade, dass man außer durch solche FIlmfestivals eigentlich kaum Zugang zu Kurzfilmen bekommt. Dabei sind viele von ihnen ebenfalls sehr aufwändig hergestellt und einfach nur großartig, da könnten im Kino ruhig auch mal Kurzfilmabende stattfinden.

Für mich war der Abschluss gestern die Vorstellung der Publikumsfavouriten, denn ich wollte es nicht riskieren danach vielleicht noch einen schlechten Film zu sehen. Heute habe ich mir also einen kinofreien Tag gegönnt. Nach 5 Tagen im Kino war das auch mal nötig. Filme gucken kann wirklich sehr anstrengend sein, besonders wenn man irgendwann nicht mehr weiß wie man sitzen soll und dazu noch friert, weil die alten Säale nicht so gut isoliert sind. Genug mit dem meckern auf hohem Niveau – die vergangenen Tage waren wirklich toll. Ich haben viele nette filmebegeisterte Leute kennengelernt, Regisseure hautnah erlebt und getroffen und natürlich tolle Filme gesehen.

Uppsala Internationella Kortfilmfestival – falls ich in einem Jahr immer noch hier sein sollte, werde ich wieder dabei sein.


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