Verfasst von: Juli. | 23. Oktober 2012

Stockholm ♥ (Tag 54)

Um möglichst viel Zeit in Stockholm nutzen zu können, bevor sich das Schiff Samstags um 18:00 auf den Weg in Richtung Tallinn machte, habe ich mich gleich früh auf den Weg gemacht. Nach einem Spaziergang vom Bahnhof nach Södermalm ging es zur Fotografiska. Wie der Name schon vermuten lässt, sind dort Fotos anzusehen. Momtentan gab es 4 Ausstellungen verschiedener Künstler, von denen jeder seinen ganz eigenen Stil hatte. Darunter auch Christer Strömholm, der schwedische „Erfinder“ der Fotografie; zumindest hat er die erste Universität für Fotografie in Stockholm gegründet, welche heute leider nicht mehr existiert, und mir bis dahin vollkommen unbekannt war. Viel spannender fand ich eigentlich auch die Ausstellung „In Flux“ von Maria Friberg. Sie hat ihre Fotomodels auf einer Plexiglasscheibe positioniert dann ein bisschen mit Wasser und Farben herumgespielt und von unten Fotos gemacht, sodass es aussah als würden die Models schwimmen oder schweben. Noch einen Regenschauer dazu imitiert und ein Universum aus Sternen war zu sehen.

Die Entscheidung vormittags ins Museum zu sehen war definitiv die richtige, denn als ich es gegen 13:00 Uhr wieder verließ war es schon so voll, dass man sich zu den Bildern nach vorne drängeln musste, um etwas zu sehen. Entspanntes betrachten oder studieren der Fotos ist da wohl kaum möglich.

Danach ging es quer durch die Altstadt, die Touristenmeilen und Shoppingstraßen zur anderen Seite der Stadt zum Fährhafen. Eine Fahrt mit der Metro hätte wahrscheinlich nicht einmal 10 Minuten gedauert, aber ich wollte die Atmosphäre der Stadt genießen, trotz Nieselregen. Ich mag Stockholm und einfach dort durch die Straßen zu laufen, neue Ecken zu entdecken und natürlich Fotos zu machen.

Angekommen am Schiff wurde die winzige Kabine bezogen und das Schiff erkundet. Als wir endlich ablegten, ging ein Sturm auf den Supermarkt los und die Leute füllten ihre Körbe und Taschen mit Massen an Alkohol und Süßigkeiten als würde morgen die Welt untergehen. Das der Großteil von dem Zeug natürlich auch gleich konsumiert wurde, hat man einige Stunden später an den durch die Gänge wankelnden Passagieren und auf den Tanzflächen gesehen.


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