Verfasst von: Juli. | 2. September 2012

Unions and Nations (Tag 5)

Als Student in Uppsala kommt man unweigerlich irgendwann mit den Begriffen Unions and Nations in Kontakt, es sei denn man verbringt seine Zeit hier eingeschlossen in einem Kellerraum. Auch wir wurden in den ersten Tagen mit diesen zwie Begriffen überflutet. Student Unions repräsentieren soziale und akademische Interessen der Studenten. Um Mitglied zu werden muss eine Art Semestergebühr bezahlt werden, aber danach stehen alle Türen offen. Es gibt Rabatt in lokalen Geschäften, auf Tickets für gasques (festlicher Uni-Ball) oder Freizeitangebote, freien Eintritt zu Partys der Student Union (Ich weiß gar nicht, ob man dort als Nicht-Mitglied überhaupt rein darf) oder er können Snacks und Getränke im Pub der Union gekauft werden und die sind immer günstiger als in Restauraunts anderswo. Sie bieten Unterkünfte an oder organisieren Musik- und Theater-Events oder Sportclubs.

Nations sind nach verschiedenen Regionen in Schweden benannt, zum Beispiel Stockholm oder Gotland. Früher ist man meist der Heimatnation beigetreten, heute wählt man die Nation die einem am meisten sympathisiert. Auch heir muss eine Mitgliedsgebühr bezahlt werden, aber ist man erst einmal Mitglied einer Nation kommt man in die Häuser, Pubs und Restaurants (mit relativ günstigen Preisen für schwedische Verhältnisse) aller Nations rein. Auch sie organisieren Ausflüge, Konzerte oder Partys, haben eine Bibliothek, Sportclubs oder einen Chor und bieten teilweise ebenfalls Unterkünfte an, kümmern sich jedoch nicht um universitäre Belange. Bei Partys der eigenen Nation muss meistens kein Eintritt gezahlt werden oder es gibt andere Rabatte.

Auf unserem Programmplan stand also eine Pub-Tour durch die verschiedenen Nations. Da das Semester erst Montag beginnt, befanden sich einige Nations noch in Ferienstimmung, sodadd nur 5 von 13 Pubs geöffnet hatten. Die Runde war also schneller vorbei als geplant und wir endeten in Västmanland-Dala, die nicht nur eine Bar, sondern auch eine Party hatten. 100 SEK hätte der Eintritt gekostet, doch wir sind einfach über den Hintereingang rein (wurde uns sogar noch von unserem Buddies von der Student Union vorgeschlagen und hat einwandfrei funktioniert). Oben erwartete uns eine Elektro-Techno-Flor (bähhhh!) und ein guter Schwedisch-Britischer-Indie-Floor- Dort spielte sogar später noch eine Liveband, die allerdings ein bisschen zu ruhige Musik für einen Samstagabend machte und eher einschläfernd wirkte. Das Konzert endete jedoch schon nach 45 Minuten und danach kam wieder guuuuute Indie-Musik und das Tanzen konnte weitergehen. Ach, wie ich das vermisst habe…


Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: