Verfasst von: Juli. | 8. Juni 2012

Mehr Meer

Die Welt hat eine neue Attraktion – die Attraktion des 21. Jahrhunderts! Schwimmen. Nein, nicht etwa Schwimmen mit Haien, Pinguinen, Delfinen oder Walen (sowieso meistens überteuert oder lebensgefährlich). Ich beziehe mich auch nicht auf Aale, Wasserflöhe, Enten oder was sonst noch in unseren heimischen Gewässern zu finden ist. Es gibt etwas viel interessanteres: Schwimmen im Müll! Müll? Ja, genau: Müll! Im Pazifik ist das seit den späten 90er Jahren offiziell und kostenlos möglich. Also einfach ein Boot geschnappt und auf geht’s zum stetig wachsendem Great Pacific Garbage Patch (Großer Pazifikmüllfleck). Irgendwo zwischen 135°W – 155°W und 35°N – 42°N sollte das Ziel zu finden sein und das Abenteuer in der Chemie-Brühe kann beginnen. Neben Quietscheenten finden sich hier noch Papier, Seile, Styropor, Fischernetze und natürlich Plastik in allen Formen und Farben. Falls oberflächliches Geplansche nicht ausreicht, kann unter anderem auch noch nach Glasflaschen getaucht werden. Na Lust bekommen? Für einen kleinen Vorgeschmack reichen manchmal auch schon Ostseestrände aus…

Ganz nebenbei gesagt heute ist wieder einer dieser Tage; einer der Tage, der von irgendjemandem benannt wurde, um die Aufmerksamkeit für irgendetwas oder irgendwen zu steigern. Heute ist Welt-Ozean-Tag und das war mein Beitrag, um ein Augenmerk auf unsere Meere zu lenken.

Mein Studium hat mich in den letzten Monaten sehr inspiriert und das ist nur der erste Eintrag, um mehr Interesse auf unsere Umwelt zu lenken. Ich starte die Ökolumne.


Responses

  1. […] Vor fast genau 2 Jahren habe ich schon einmal über den besten Freund des Menschen berichtet. Nein, ich meine nicht den Hund, sondern die Plastiktüte. Während ich in meinem privaten Umfeld einen deutlichen Rückgang der Nutzung dieses kleinen oder großen meist durchsichtigen Beutelchens bemerkt habe, wird sie von anderen Personen leider immer noch inflationär verwendet. Aus Faulheit oder Mangel an Mülleimerm bzw. Abfallentsorgungs- und Recyclingsystemen fliegen sie nach ihrer Nutzung meist irgendwann wie Drachen durch die Lüfte bis sie in Bäumen hängenbleiben oder sich in Gewässern niederlassen. Ein paar Mal im Jahr geht dann wieder ein Aufruf durch die Medien, das im Mageninhalt von Vögeln oder Fischen Plastik in allen Formen gefunden wurde und wir die Produktion von Plastikmüll stark reduzieren müssen. In den gleichen Berichten hat dann meist auch der Große Pazifikmüllfleck eine Nebenrolle, welcher sich in den letzten zwei Jahren wahrscheinlich noch um einiges ausgeweitet hat. Mittlerweile weiß man auch, dass sich der ganze Müll nicht nur im Pazifik trifft. Es gibt momentan 5 große Areal in den Ozeanen, die stetig wachsen. […]


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