Verfasst von: Juli. | 6. Dezember 2010

Ghanzi (Tag 126)

Wir überquerten die Grenze nach Botsuana und übernachteten im „Schlumpfdorf“, wie Kathrin so schön sagte. Mit Ausnahme, dass die kleinen Strohhütten, in denen wir übernachten konnten, wenn wir in dieser Nacht nicht unser Zelt aufstellen wollten, nicht blau-weiß waren. Ira und ich entschieden uns für ein upgrate und bezogen unser kleines gemütliches Hüttchen. Abends gab es eine Vorführung von traditionellem Trance-Dance der San. Die San gelten als ältestes Volk im südlichen Afrika und bilden möglicherweise sogar die Wurzel des menschlichen Stammbaums. Die Tänze an sich sahen alle etwa gleich aus: Die Frauen gaben komische jammernde Laute von sich, bei denen ich mich fragte, ob das ihre Sprache ist oder nur einfach Buchstaben aneinandergereiht, während die Männer stampfend ums Feuer herum tanzten. Zum Abschluss gab es den Oryx-Tanz, bei dem für Verstärkung aus dem Publikum gesorgt wurde. Die Männer tanzten ums Feuer und am Ende ihres Tanzes müssen sie sich neben eine Frau setzen und sind dann mit dieser verheiratet. So bekam ich innerhalb von 5 Minuten den Joern als Ehemann.😉

 

Bild des Tages: Unsere kleine Hütte (Rechts steht die Tür)


Responses

  1. schöner informativer blog!


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