Verfasst von: Juli. | 6. Dezember 2010

Etosha National Park (Tag 123&124)

Es folgten 2 Tage im Etosha National Park – eines der Highlights für alle, die gekommen waren, um die Big Five (Wasserbüffel, Löwe, Nashorn, Elefant, Leopard) zu sehen. Am Wasserloch gleich neben unserem Camp standen zur Begrüßung zwei Elefanten und zig Springböcke. Später beim Game Drive standen Oryxantilopen und Zebras am Straßenrand und zum Sonnenuntergang trafen wir einen Elefant in Begleitung einer Giraffe an einem Wasserloch.

Bild des Tages: Elefant und Giraffe beim Sonnenuntergang

Nachts ruhte ein Nashorn faul an der Wasserstelle, eine Giraffe versuchte sich im Spagat, um etwas zu trinken, Löwen liefen vorbei und ein Nashorn mit einem kleinen Baby kam ebenfalls zum Trinken. Nachdem ich schlafen ging, kamen wohl sogar noch Elefanten mit 3 kleinen Babys und in der Nacht soll ein Löwe gebrüllt haben, aber davon habe ich nichts mitbekommen.

Am zweiten Tag startete unsere Pirschfahrt gegen 6:30 und kurz nach Beginn sahen wir Giraffen, später Springböcke, eine Horde Zebras, Strauße und Giraffen, die sich alle an einem Wasserloch tummelten. Horden von Zebras und Gnus standen recht und links von der Straße. Unsere Fahrt am Spätnachmittag sah zunächst sehr erfolglos aus, was Tierbeobachtungen an ging. Löwen versteckten sich weit entfernt im Schatten eines Baumes, aber zeigten nicht die geringste Bemühung sich zu erheben und den fotogeilen Touristen anzunähern. Das lag wahrscheinlich größtenteils daran, dass die Franzosen im Truck neben uns einfach nicht ruhig sein konnten und wild herum plapperten als wären sie auf einem Kaffeekränzchen – unwissend, dass Tierbeobachtungen Zeit und Ruhe brauchen. Wir machten halt an der Etosha-Pfanne – ein endlos weiter ausgetrockneter See, der nur im Frühjahr mit Wasser gefüllt ist. Anschließend fuhren wir ein Stunde im Park herum und sahen nichts. Doch gerade als Siziba schon alle Hoffnungen aufgeben hatte und zurück kehren wollte, saß mitten auf der Straße ein Leopard und trank aus einer Pfütze. Er ließ sich nicht stören von unserem Motorengebrüll, auch nicht nachdem wir mit dem Truck noch näher heranfuhren. Ganz entspannt saß er da, trank, lief um die Pfütze herum, trank an einer anderen Stelle bis er nach 5 Minuten dann langsam ins Gebüsch verschwand. Ein paar Meter weiter waren die Straßen von Elefantenspuren übersät, aber keine Elefanten waren zu sehen. Dafür stand allerdings ganz plötzlich ein weißes Nashorn im Dickicht am Straßenrand.

Bild des Tages: Leopard trinkend an einer Pfütze

Nachts sahen wir Hyänen, die grässlich brüllten und ein Nashorn. Norman hat erzählt, dass Hyänen in seiner Kultur als Unglücksboten gelten, da auf ihnen die Hexen reiten.


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