Verfasst von: Juli. | 5. November 2010

Studentische Schlafgewohnheiten sind schon komisch (Tag 107)

Mein Schlafrhythmus ist schon seit einer ganzen Weile gestört. Okay, gestört ist vielleicht nicht das richtige Wort, denn eigentlich hat er sich viel mehr meinem täglichen Zwang wegen der Uni früh aufstehen zu müssen angepasst. Das führt jetzt allerdings dazu, dass ich auch am Wochenende spätestens um 7 wach werde und dann nicht mehr einschlafen kann. Die Helligkeit in meinem Zimmer trägt dazu wahrscheinlich auch bei, obwohl es so einige Menschen gibt, die damit kein Problem hätten. Während ich mich dann meist zwischen 7 und halb 8 aus dem Bett erhebe, weil das Hin- und Hergewälze in der Hoffnung vielleicht doch noch einmal einzuschlafen natürlich erfolglos bleibt, schlummern meine Mitbewohner nicht selten bis um 12.

In den letzten Tagen habe ich das früh wach werden sogar genossen, da mir somit mehr Zeit zum Lernen blieb. Allerdings war ich dafür auch manchmal gegen 10 schon so müde, dass ich auf der Stelle hätte einschlafen können. So wie am heutigen Abend.

Über meinem Marine Ecology-Hefter gelehnt, die Augen immer wieder zu fallend, gebe ich mich letztendlich der Müdigkeit geschlagen und lösche das Licht noch vor 10. Ich stelle mir den Wecker auf 4:00, natürlich morgens, um vor der Prüfung um 8 noch genügend Zeit zu haben, um die letzten Dinge bei denen ich noch unsicher bin durch zugehen. Als ich aufwache, brennt das Licht im Zimmer von Amanda immer noch. Ihr Paper muss bis 12 Uhr fertig sein – ihr bleiben noch 8 Stunden. Ein paar Minuten später öffnet sie Matze die Türen, der von einer Party betrunken zurück kommt und seinen Schlüssel nicht finden kann (oder gar nicht mitgenommen hat) und weitere 10 Minuten später hat sie endlich ihr Paper beendet und geht zu Bett. Ich bin erstaunlich wach und lese alles was ich noch einmal durchgehen wollte. Am Ende schlafe ich jedoch noch einmal ein und Träume innerhalb von einer halben Stunde zweimal den gleichen Traum. Es war der, in dem man versucht pünktlich zu sein, rennt und rennt, aber den Wettkampf gegen die Zeit verliert und einfach nicht von der Stelle kommt. Ich mag keine Albträume, aber immerhin ist er nicht zur Realität geworden.


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