Verfasst von: Juli. | 12. August 2010

Sicherheitspanzer (Tag 26)

Anlässlich unseres geglückten langen Wochenendes, wo niemand bei uns eingebrochen hat (ich hatte ehrlich gesagt schon fast damit gerechnet, da ja niemand im Haus war), berichte ich einfach mal von unserem Sicherheitspanzer. Oder besser gesagt, von meinem Schlüsselbund, dass sollte euch genügend Aufschlüsse darüber geben, wie sicher es hier ist.

Mein Schlüsselbund ist im wahrsten Sinne des Wortes GROßartig. Da mein Eingang ja außerhalb das Hauses ist, besteht es nämlich aus 8 (!) Schlüsseln. Mit dem ersten komme ich durch das Tor in den Vorgarten, die nächsten zwei brauche ich um in das Haus zu kommen (immer für Gitter und Tür), dann zwei um wieder aus dem Haus auf den Balkon zu kommen, zwei weitere um wieder in das Haus zu kommen und den letzten, der ist für mein Zimmer. Das beste daran ist, das es nur 3 unterschiedliche Modelle sind, manche sehen also total gleich aus, aber passen nicht da, wo ich gerade rein will. Die ersten paar Mal bin ich fast verrückt geworden, weil ich alle Schlüssel durch probieren musste. Mittlerweile habe ich schon ein Gefühl dafür, welcher, wo passt, aber das Gitter zwischen Balkon und Johanns und meinem kleinen Apartment bringt mich immer wieder um den Verstand. Ich weiß welcher Schlüssel es ist, aber irgendwie brauche ich trotzdem immer mehrere Anläufe bis ich das Schloss aufkriege. Mein Training für die nächsten Tage ist also Schlösser knacken.😉 Die anderen haben schon eine gute Erklärung gefunden, warum ich dieses Zimmer bekommen habe. Wahrscheinlich bin ich die Einzige, die nach einem langen Partyabend noch in der Lage ist das Schloss irgendwann zu öffnen, wenn ich nicht trinke. Super Erklärung oder?😉

Das blöde ist eigentlich, dass ich so einen weiten Weg zur Küche habe und wenn Johann nicht da ist zumindest immer die Gitter abschließen muss. Das nervt schon jetzt. Also entweder ich esse noch weniger (blöde Idee) und kriege vom Leben im Haus gar nichts mehr mit (noch blödere Idee) oder ich spiele laufend Panzerknacker (daran werde ich mich wohl gewöhnen müssen) oder ich ziehe einfach tagsüber mit all meinen Sachen in das Wohnzimmer (gute Idee, aber erfordert Planung, sodass ich gleich alles, was ich brauche unten habe). Eine zweite Zahnputzausrüstung habe ich mir auf jeden Fall schon zugelegt, denn ich habe keine Lust jeden Morgen nach dem Frühstück nur fürs Zähne putzen noch einmal den Schlössermarathon zu durchlaufen.


Responses

  1. 😀 lustig…


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