Verfasst von: Juli. | 10. August 2010

Old Biscuit Mill, Hermanus, Cape Agulhas (Tag 23&24)

Es folgt ein kurzer (oder auch etwas längerer Abriss…) meiner Wochenenderlebnisse.

Alles begann mit der „Old Basket Mill“, die Cari schon letzte Woche ohne unser Wissen besichtigt hat und uns dann im Nachhinein so vorgeschwärmt hat, dass wir natürlich diese Woche auch dahin wollten.

(Falls ihr Hunger habt, solltet ihr euch lieber gleich etwas zu Essen holen. In ein paar Minuten ist euer Hunger bestimmt noch größer!😉 )

Also bei der „Old Biscuit Mill“ gibt es jeden Samstag einen riesigen Markt mit kulinarischen Köstlichkeiten aus alles Welt. Es war wie ein großes Fest rund ums Essen. Die Hälfte der Leute waren Familien und die andere Hälfte Touristen und einige der Verkäufer waren ganz sicher auch nicht einheimisch. Es gab German Bratwurst, Flammkuchen, Paella, Sushi, haufenweise verschiedene Brotsorten und Kuchen, Muffins die allesamt soooo lecker aussahen mit ihrer Schoko-/Sahnecreme und kleinen Zuckerherzen oder Tierchen obendrauf und die verschiedensten Sorten von Honig, Käse, Pesto, Wurst, Fisch und und und… und das beste: man konnte fast alles probieren! So wie in dem Jenaer Senfladen nur mit viel mehr Auswahl. Einfach grandios.

Nachdem wir uns ein bisschen durchgefuttert und der ein oder andere auch etwas gekauft hat, ging es weiter Richtung Hermanus, der angeblich besten Stadt für Wal-Beobachtung. Wir hatten leider nicht so viel Glück und sahen nur einen, obwohl am Tag zuvor wohl mehr als 20 in der Bucht waren, dafür aber mehrere Robben.

Am nächsten Tag ging es zum südlichsten Punkt Afrikas, dem Cape Agulhas. Dort strömen der Indische und Atlantische Ozean zusammen, wahrscheinlich auch irgendwelche Luftmassen, denn es war so windig, dass wir wirklich fast weggeweht wurden. Doch das beste Erlebnis des Wochenendes: Ich war bei dem miserabelsten Wetter überhaupt (Wind mit gefühlter Windstärke 12 und Wolken-Regen-Mix) baden im Indischen und Atlantischen Ozean. Nein, es war nicht meine verrückte Idee, aber ich konnte natürlich nicht einfach nein sagen. Also haben Hauke, Cari und ich uns in die Fluten bei beiden Ozeane getraut, während die anderen sich draußen in ihre warmen Jacken kuschelten und Fotos machten. Letztendlich war das Wasser doch etwas wärmer als erwartet und im Anschluss gab es eine leckere heiße Schokolade. Danach ging es wieder zurück, mit einem kurzen Zwischenstopp in Hermanus, aber Wale haben wir nicht gesehen, dafür aber Strauße die am Straßenrand herumliefen.


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